Hypnosetherapie in der Praxis

Hypnosetherapie als Behandlungsverfahren

Hypnosetherapie (auch Hypnotherapie oder Hypnosepsychotherapie genannt) ist in den Medien in den letzten Jahren immer mehr präsent. Dies ist nicht verwunderlich, denn die Hypnotherapie ist ein sehr effektives Verfahren, dass in den Händen eines erfahrenen Psychotherapeuten seine volle Wirksamkeit entfaltet. Die Hypnotherapie eignet sich auch als ideale Ergänzung zum Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie. Diese Methoden bergen ein grosses Potenzial für Veränderung. Die Hypnosetherapie ist immer auch systemisch, denn durch die tiefgreifende Veränderung im Klienten wird die Veränderung des ganzen Systems stimuliert. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie eine Hypnosesitzung abläuft und ob Hypnosesitzungen für Sie in Frage kommen, können Sie gerne weiterlesen!

Wie wirkt Hypnosetherapie?

In der Fachpraxis für Hypnosetherapie und Verhaltenstherapie in Düsseldorf nutze ich Hypnose in der Psychotherapie bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, Störungen oder Beschwerden. Als approbierter Psychotherapeut nutze ich die Hypnotherapie, um belastende Lebensereignisse oder Erfahrungen im Rahmen einer inneren Betrachtung neu zu beleuchten. Dadurch können Sie alte, damit verbundene Emotionen verarbeiten und von diesen Belastungen befreit werden. Darüber hinaus verwende ich die Hypnose bei Bedarf auch im Coaching, z.B. zur Leistungssteigerung, zum Abbau von Blockaden oder zur Persönlichkeitsentwicklung.

Dabei bietet die Hypnosebehandlung und insbesondere die Hypnoanalyse ein ausgezeichnetes Mittel, um im Rahmen eines diagnostischen Prozesses die emotionalen Ursachen für verschiedenste psychische Schwierigkeiten herauszufinden, seien dies negative Beziehungserfahrungen, Traumatisierungen oder schwere innere Konflikte. Dadurch wird bereits eine grosse emotionale Entlastung des gesamten Organismus erreicht. Ausserdem werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, was durch gezielte Suggestionen weiter verstärkt werden kann.

Wieso ist die Hypnosebehandlung so effektiv?

In der täglichen Arbeit in der Praxis zeigt sich, dass unsere Psyche im Unbewussten Probleme in Form von Assoziationsketten organisiert. Das bedeutet, dass bestimmte belastende Lebensthemen auf unbewusster Ebene miteinander in Verbindung stehen und sich dadurch wechselseitig verstärken. Wenn z.B. ein junger Mensch in seiner Ursprungsfamilie Erfahrungen damit gemacht hat, mit seinen Eigenschaften und charakteristischen Merkmalen abgelehnt zu werden, so zieht sich dieses Thema oftmals über viele Erfahrungen von Ablehnung in verschiedenen Lebensaltern durch das ganze Leben. In der Hypnosetherapie kann dieses Thema dann als Ganzes verarbeitet werden, so dass Heilungsprozesse dadurch noch intensiviert werden.

Darüber hinaus eignet sich die Tiefenhypnose ausserordentlich gut dazu, körperliche Regenerationsprozesse anzuregen, die als Unterstützung auch bei (chronischen) körperlichen Erkrankungen und bei psychosomatischen Störungen sehr wirksam sein können. Auch bei psych. Beschwerden wie z.B. dem Burnout-Syndrom ist die Tiefenhypnose sehr nützlich, um die Regenerationsfähigkeit des Organismus wieder herzustellen und dem für das Burnout-Syndrom typischen Zustand der inneren Übererregung wirksam entgegenzutreten. Anhand der genannten Beispiele wird deutlich, dass die Hypnosetherapie eine ganzheitlich wirksame Therapieform darstellt.

Wann ist Hypnosetherapie sinnvoll?

Die Einsatzbereiche der Hypnotherapie und deren Behandlungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. In der Psychotherapie und der Medizin hat die Anwendung der Hypnotherapie in den letzten Jahren wieder stark zugenommen. Ein starkes Argument für die medizinische und therapeutische Hypnose ist dabei, dass sie für viele Symptome und Beschwerden effektiv eingesetzt werden kann. So ist es nicht verwunderlich, dass Neurologen, Psychiater und wir Psychologen und Psychotherapeuten diese wirksame Methode nutzen, um psychologische Störungen oder Erkrankungen im Rahmen einer Kurzzeittherapie zu therapieren oder im Rahmen von Coachings die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Auch Zahnärzte nutzen die Hypnose in der Medizin zur Analgesie; viele Zahnärzte nutzen die Möglichkeiten der Hypnose auch, um Bruxismus (Zähneknirschen) zu behandeln oder um Angstpatienten eine angstfreie Behandlung anbieten zu können.

Hier nur einige Stichpunkte der Therapiebereiche, bei denen Hypnotherapie nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erfolgreich eingesetzt werden kann und Schwerpunkte meiner Arbeit in der Praxis für Verhaltenstherapie und Hypnosetherapie in Düsseldorf:

  • Angst auflösen und überwinden (z.B. Flugangst, Prüfungsangst etc.)
  • Burnout-Syndrom effektiv behandeln
  • Depressionen überwinden, Lebensfreude gewinnen
  • Essstörung behandeln (Anorexie, Bulimie, Binge-eating)
  • Gefühle wie z.B. Eifersucht, Liebeskummer, Verlustangst, Trauer überwinden
  • Gewichtsreduktion, Abnehmen mit Hypnose,
  • Kopfschmerzen und Migräne behandeln
  • Krisen meistern und wieder Lebensmut fassen
  • Lernverhalten und Gedächtnisleistung positiv beeinflussen
  • Persönlichkeitsstörungen positiv beeinflussen
  • Phobien und Panikattacken behandeln (z.B. Erythrophobie, Emetophobie, Agoraphobie..)
  • Psychische „Blockaden“ auflösen
  • Psychosomatische Symptome überwinden
  • Raucherentwöhnung – Nichtraucher werden
  • Schmerzen behandeln
  • Selbstbewusstsein aufbauen/steigern, Selbstsicherheit gewinnen
  • Selbstheilungskräfte aktivieren
  • Sexualstörungen überwinden
  • Schlafstörungen bewältigen
  • Störungen der Impulskontrolle behandeln (z.B. Trichotillomanie, Skin-Picking, Kaufsucht)
  • Störende Gewohnheiten ablegen, wie z.B. Nägelbeißen
  • Stress bewältigen, Stressmanagement, Entspannung fördern
  • Traumatisierungen bewältigen

Wie läuft eine Hypnosesitzung in der Praxis ab?

Wenn Sie zu einer Hypnosesitzung kommen, läuft die Sitzung nach folgendem Schema ab:

  1. Vorgespräch (Besprechung Ihres Anliegens und Zielformulierung, Informationsvermittlung, Klärung von Fragen)
  2. Einleitung und Vertiefung eines Trance-Zustands (Herbeiführung einer Entspannung durch ruhiges Sprechen und Lenkung der Aufmerksamkeit auf Körperempfindungen und innere Bilder; sogenannte Induktion)
  3. Therapeutische Arbeit während der Hypnose (Regression oder Progression, Bearbeitung belastender Lebenserfahrungen, Herausarbeiten von Ressourcen und Lösungen, Anwendung von Suggestionen)
  4. Beendigung der Trance (Vorbereitung auf Transfer des Erarbeiteten in den Alltag, allmähliche Reorientierung und Rücknahme der Trance)
  5. Kurze Nachbesprechung

Bei der praktischen Arbeit hat es sich bewährt, zusätzlich SelbsthypnoseMeditation oder ein Entspannungsverfahren zu erlernen und zu praktizieren. Denn dadurch kann man den  Effekt  zwischen den Sitzungen noch weiter zu verstärken und vertiefen. Gerne helfe ich Ihnen beim Erlernen der Selbsthypnose, die Sie gewinnbringend parallel zur Therapie für sich einsetzen können. Denn die regelmäßige Anwendung von Selbsthypnose ist ein sehr mächtiges therapeutisches Instrument zum Stressmanagement, zur Veränderung und zur Stärkung der Selbstheilungskräfte.

Unterschiede der Hypnosebehandlung

Immer wieder habe ich Kontakt zu Klientinnnen und Klienten, die mich Fragen, ob eine Hypnosebehandlung für Sie überhaupt Sinn macht, da sie irgendwann schon einmal Hypnosetermine z.B. wegen einer Phobie in Anspruch genommen haben, ohne dass sich grosse Veränderungen eingestellt haben. Zur Klärung dieser Frage ist es wichtig zu verstehen, dass es nicht die eine Form der Hypnosetherapie gibt, sondern ein ganzes Spektrum verschiedener Methoden, Ansätze und Techniken und dass jeder Therapeut oder Hypnotiseur andere Schwerpunkte in seiner Arbeit setzt.

Viele Hypnotiseure arbeiten z.B. noch immer mit reinen Suggestionshypnosen, die von Hypnoseskripten abgelesen werden, in der Hoffnung, Symptome wie z.B. Schmerzen damit positiv zu beeinflussen. Andere setzen primär auf den Effekt der Entspannungsreaktion oder verwenden hauptsächlich Techniken wie NLP. Wiederum andere verwenden vornehmlich Fantasiereisen und Imaginationen, die bei der Verarbeitung nicht ausreichend wirksam sind. Manche Hypnotiseure sind nur spezialisiert auf Hypnose zum Abnehmen oder zur Raucherentwöhnung. Sie verfügen aber nicht über die Ausbildung, um z.B. medizinische Hypnosetherapie sach- und fachgerecht anwenden zu können oder Phobien oder Depressionen effektiv zu behandeln.

Um also zur ursprünglich gestellten Frage zurückzukehren: Ja, wenn bisher noch keine grosse Veränderung erfolgt ist, ist ein neuer Behandlungsversuch mit Hypnotherapie sicherlich ratsam. Ich berate sie diesbezüglich gerne in der Praxis für Psychotherapie und Hypnose Düsseldorf.

Hypnosetherapie als Kurzzeittherapie

Dabei nutze ich die Hypnotherapie in der Hypnosepraxis im Sinne einer Kurzzeittherapie, d.h. es wird lösungsorientiert gearbeitet. Alte emotionale Wunden werden verarbeitet und Ressourcen werden mobilisiert, so dass eine psychische Stabilisierung und langfristige Bewältigung der emotionalen oder sonstigen Beschwerden erzielt werden kann. Das Besondere an der Behandlung mit Trance im Gegensatz zu anderen Therapieverfahren ist dabei die Möglichkeit, das Unbewusste zu nutzen, um Ursachen gezielt zu erforschen und die notwendigen Veränderungen anzustossen.

Beschreibung einiger Hypnosetechniken

Es gibt innerhalb der Hypnosetherapie ganz verschiedene Methoden und Hypnosetechniken, um gewünschte Veränderungen zu erzielen. Beispielhaft sei hier die Altersregression genannt, die in der Trance ein Wiedererleben einzelner vergangener Situationen der Kindheit oder Adoleszenz fördert. Oder die Zukunftsprogression, in der eine mentale Reise in die gewünschte Zukunft angeleitet wird, um die positiven Effekte spüren und erleben zu können. Oder die Teilearbeit, bei der innere Selbstanteile in Form symbolhafter innerer Bilder bearbeitet werden können. Manchmal nutze ich auch die energetische Heilhypnose oder Mesmerismus (Heilmagnetismus), um tiefe Trancen zu induzieren (mesmerisieren). Dabei streicht der Hypnosetherapeut in einigem Abstand mit den Händen über den Körper des Klienten, allerdings ohne ihn zu berühren; die Wirkung findet also auf energetischer Ebene statt.

Manche Heilpraktiker oder Hypnotiseure arbeiten auch mit Reinkarnationstherapie und suchen mit Hilfe von Rückführungen die Ursachen für auftretendes Leid in vergangenen Leben. Dabei wird davon ausgegangen, das traumatische Erfahrungen in früheren Leben auftraten, die zu der gegenwärtigen Symptomatik führten. Durch die Bearbeitung dieser Traumata wird dann eine Reduktion der aktuellen Symptomatik angestrebt. Reinkarnationstherapie biete ich in der Praxis allerdings nicht an.

Durch eine Vielzahl von Methoden kann die Hypnose also sehr individualisiert im Rahmen der Hypnosetherapie für die verschiedensten Leiden und Belastungen genutzt werden.

Analytische und ursachenbezogene Hypnosetherapie

Eine wirksame Form der Hypnose die ursachenbezogene, analytische Hypnosetherapie, wie ich sie auch in der Praxis für Psychotherapie und Hypnose anwende. Als psych. Psychotherapeut und Coach bin ich mit diesem Verfahren in der Lage, sukzessive in den Sitzungen bzw. in den Coachings alte, lebensgeschichtlich belastende Erfahrungen auf der emotionalen Ebene aufzuarbeiten.

Durch die Fokussierung auf emotionale Inhalte nach der Hypnose-Induktion entsteht im Laufe der Sitzung eine tiefe Trance. Diese ermöglicht es optimal, alte Belastungen zu erfahren um sie loslassen zu können. Dabei kann es mitunter zu starken emotionalen Reaktionen kommen. Diese führen dadurch zu einer weitreichenden emotionalen Entlastung und fördern das Auflösen der Symptome. Darüber hinaus kommt es im Laufe der Therapie zur Entdeckung neuer Ressourcen, die ebenfalls gewinnbringend zur Überwindung der Beschwerden eingesetzt werden können.

Dabei nutze ich die Hypnotherapie in der Hypnosepraxis im Sinne einer Kurzzeittherapie, d.h. es wird lösungsorientiert gearbeitet. Alte emotionale Wunden werden verarbeitet und Ressourcen werden mobilisiert, so dass eine psychische Stabilisierung und langfristige Bewältigung der emotionalen oder sonstigen Beschwerden erzielt werden kann. Das Besondere an der Behandlung mit Trance im Gegensatz zu anderen Therapieverfahren ist dabei die Möglichkeit, das Unbewusste zu nutzen, um Ursachen gezielt zu erforschen und die notwendigen Veränderungen  anzustossen.

Um also zur ursprünglich gestellten Frage zurückzukehren: Ja, wenn bisher noch keine grosse Veränderung erfolgt ist, ist ein neuer Behandlungsversuch mit Hypnotherapie sicherlich ratsam. Ich berate sie diesbezüglich gerne in der Praxis für Psychotherapie und Hypnose Düsseldorf.

Sind wir alle hypnotisierbar?

In der wissenschaftlichen Forschung zur Hypnose sind verschiedene Tests zur Messung der Hypnotisierbarkeit, Suggestibilität und zur Bestimmung der Hypnosetiefe entwickelt worden. Studienresultate belegen, dass ungefähr zwei Drittel der Menschen normal hypnotisierbar sind, ein Sechstel besonders gut hypnotisierbar und ein Sechstel nur wenig hypnotisierbar. Die Arbeit in der Hypnosepraxis zeigt aber, dass Hypnotisierbarkeit keine feststehende Konstante ist, sondern sich auch abhängig von der Situation verändert. So verschieben sich diese Anteile z.B. bei Ratsuchenden in der Praxis, da Faktoren wie Leidensdruck, Veränderungsmotivation, Kooperation und Erwartungshaltung ebenfalls starken positiven Einfluss auf Hypnotisierbarkeit und Suggestibilität haben.  Wenn also die therapeutische Arbeit mit Hypnose gewünscht ist, dann kann sie in der Regel auch gewinnbringend eingesetzt werden, so dass die angestrebten Veränderungen erreicht werden.

Was bedeutet Tiefenhypnose?

Bezüglich der Trancetiefe gibt es immer wieder viele Missverständnisse. Man unterscheidet generell zwischen leichter, mittlerer und tiefer Trance. Einige Hypnosepraktiker vertreten die Ansicht, dass eine erfolgreiche Arbeit mit Hypnose nur in tiefen Trancezuständen gewährleistet werden kann. Es geht aber bei der effektiven Hypnose nicht darum, jemanden in eine Tieftrance zu „beamen“, um das Unbewusste dann mit Suggestionen „zu versorgen“.

Natürlich hat eine tiefe Trance, auch als Somnambulismus bezeichnet, durchaus ein grosses therapeutisches Potenzial. Vor allem bei der Behandlung von Schmerz, bei psychosomatischen Erkrankungen und bei der Therapie des Burnout-Syndroms kann die Tiefenhypnose ihre Kraft entfalten und zur Regeneration, zur physischen Stärkung und zur Immunsteigerung wesentlich beitragen. Dies bedeutet aber nicht, dass eine tiefe Trance in allen Sitzungen und zur Behandlung aller Beschwerden erforderlich wäre; wirksame therapeutische Arbeit ist auch in leichten und mittleren Trancezuständen möglich. Die Wirksamkeit einer Hypnosebehandlung lässt sich also nicht an der Trancetiefe festmachen, sondern an der Verwendung der geeigneten therapeutischen Interventionen, Behandlungstechniken und Strategien während der Hypnosetherapie.

Ist Hypnose lernen schwer?

Wahrscheinlich werden Sie jetzt überrascht sein, wenn ich Ihnen sage, dass es kinderleicht ist, jemanden in eine Hypnose zu versetzten. Hypnose lernen ist ganz einfach. Dies ist gleichzeitig ein weitverbreiteter Irrtum, denn der Zustand der Trance an sich ist über eine gute Hypnoseeinleitung (eine Induktion) schnell zu erzeugen. Und Hypnoseinduktionen kann man schnell lernen. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass dabei bereits ein therapeutischer Effekt erzielt worden sei, frei nach dem Motto: rein in die Hypnose, raus aus der Hypnose, Problem weg. Nein, mitnichten!

Denn die eigentliche therapeutische Arbeit beginnt erst nachdem ein Trancezustand erreicht worden ist. Denn genau diese Arbeit ist sehr anspruchsvoll und erfordert umfangreiches psychologisches Wissen. Darum gehört die Hypnotherapie immer in die Hand eines gut ausgebildeten Experten, der weiss, wie die Arbeit in der Trance auch dazu führt, dass dauerhafte (!) Lösungen für Probleme erzielt werden können. Und der als ausgebildeter Psychologe und Psychotherapeut damit umgehen kann, wenn Hypnotisanden während der Behandlung mit emotional belastenden Lebensereignissen in Kontakt kommen. Denn schliesslich will man sich in der Therapie als KlientIn sicher und gut aufgehoben fühlen.

Weitere Anwendungsfelder der Hypnotherapie

Mittlerweile wird sogar im Wellness Bereich mit Entspannung und Hypnose als Methode der Stressreduktion gearbeitet. Für viele Menschen ist diese Methode des Stressabbaus sehr erholsam und gleichzeitig vitalisierend. Einige Hypnotiseure verwenden die Hypnose auch im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung zur Steigerung von Ausstrahlung und Charisma. Darüber hinaus kann der positive Effekt der Hypnose gezielt bei Schlafstörungen oder Erschöpfungszuständen genutzt werden um tiefe körperliche Regeneration zu erzielen und auch Attraktivität und Schönheit auf natürlichem Wege zu fördern. Auch Sportler nutzen zunehmend die Kraft der Hypnose zur Leistungssteigerung oder zum Abbau von Ängsten.

Sonstige Möglichkeiten der Hypnosetherapie

Auch wenn die Hypnose bei vielen Menschen als esoterischer oder mystischer Hokuspokus verschrien ist, so kann sie doch bei der persönlichen Weiterentwicklung handfeste und wertvolle Dienste leisten. Und zwar nicht nur bei Problembewältigung, Problemlösung und Entscheidungsmanagement, sondern auch bei der spirituellen Weiterentwicklung. Gerade die Tiefenhypnose in Kombination mit energetischen Ansätzen der Hypnose wie dem Mesmerismus, kann das Bedürfnis nach einer lebendigen Spiritualität befriedigen. Denn durch veränderte Bewusstseinszustände ist eine Wiederverbindung zum Transzendenten praktisch erlebbar. So sind Erfahrungen allumfassender Liebe oder des Erlebens der Verbundenheit mit anderen, mit der Natur und dem Göttlichen in tiefen Hypnosezuständen erfahrbar.

Darüber hinaus kann eine direkte Kommunikation mit dem Unterbewusstsein hergestellt werden, so dass der Prozess der Selbstheilung auf wunderbare Weise unterstützt werden kann. Diese Arbeit vollzieht sich also auf tieferen Ebenen, die nicht berührt werden können, wenn im Rahmen einer Psychotherapie lediglich Gespräche geführt werden.

Klinische Hypnose in den Medien

Im Folgenden möchte ich Ihnen ein Video zur Verfügung stellen, das einen ersten Eindruck über die Arbeit innerhalb einer Hypnosetherapie vermitteln kann. Es ist eine sehr informative Dokumentation des SWR, in der Patientinnen mit unterschiedlichen psych. und körperlichen Beschwerden mit Hypnotherapie begleitet werden:

Wissenschaftliche Studien zur Hypnosetherapie

Studien zum Thema der wissenschaftlichen Anerkennung der Hypnotherapie (seit 2006 vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie als Methode anerkannt) finden Sie auf der Seite der Milton H. Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose e.V. sowie der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e.V.

Die Anwendung von Hypnotherapie in der Praxis

Ich sehe mich selber nicht als Hypnotiseur sondern als Hypnosetherapeut, da ich mein gesamtes psychotherapeutisches Wissen und meine Handlungskompetenz in meinen Therapien mit klinischer Hypnose nutze. In der Hypnosepraxis Düsseldorf geht es mir darum, eine gute Arbeitsbeziehung zu meinen KlientInnen aufzubauen, die geprägt ist von Wertschätzung, Vertrauen und Seriösität.

Daher verwende ich in den Sitzungen auch keine Strategien oder Methoden wie die Blitzhypnose oder die Schnellhypnose, also Verfahren, die man häufig in Hypnoseshows sieht. Es geht auch nicht darum, immer einen Zustand von Tiefenhypnose herzustellen, um erfolgreich arbeiten zu können. In der Praxis stehen für mich stattdessen immer zwei Dinge zentral: das Sie sich wohlfühlen können in den Sitzungen (egal ob Therapie, Coaching oder Lebensberatung) und das Sie ihre Ziele zeitnah erreichen können. Und dafür gebe ich mein Bestes!

Ausbildung Ihres Hypnosetherapeuten

Die Ausbildungen im Gesundheitsbereich und im Coachingsektor sind so unterschiedlich, dass es auch für Fachleute manchmal schwierig sein kann, den Überblick zu behalten. Wenn Sie nicht genau wissen, was z.B. der Unterschied zwischen einem Psychologischen Psychotherapeuten, einem Psychiater und einem Heilpraktiker ist und Sie sich darüber informieren möchten, schauen sie gerne hier.

Als Psychologischer Psychotherapeut verfüge ich nicht nur über einen Abschluss in klinischer Psychologie, den ich an der Universität erworben habe. Sondern auch über eine 5-jährige intensive Ausbildung in Psychotherapie, die ich im Anschluss an das Hochschulstudium absolviert habe. Die Ausbildung umfasst 2400 Stunden praktische Tätigkeiten in Psychiatrie, Psychotherapeutischer Einrichtung und Behandlung von Klienten in der Institutsambulanz. Darüber hinaus 1800 Ausbildungsstunden in Theorie, Training, Selbsterfahrung sowie Supervisionen.

Ausserdem habe ich umfassende Ausbildungen im Bereich der klassischen und der modernen Hypnosetherapie (Milton Erickson Gesellschaft) absolviert. Darüber hinaus habe ich vielfältige weitere Ausbildungen absolviert, z.B. Coaching oder NLP. Ich verfüge über eine staatliche Erlaubnis und Zulassung zur Ausübung der Heilkunde und verfüge somit über eine Approbation. Gerne verweise ich Sie für weitere Informationen auf meine Seite „über mich“.

Kontraindikationen für klinische Hypnosetherapie

Hypnotherapie wende ich nicht an bei Menschen, die an einer Psychose, Schizophrenie oder bipolaren Störung erkrankt sind. Ebenfalls nicht bei Menschen, die an Epilepsie erkrankt sind. Bei der Borderline Persönlichkeitsstörung ist eine kognitive Verhaltenstherapie oder eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie das Mittel der Wahl.

Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall muss vor einer Hypnosebehandlung die Unbedenklichkeit von einem Facharzt bescheinigt werden, ebenso bei Thrombose. Es werden keine Hypnosesitzungen bei Menschen mit einer geistigen Behinderung durchgeführt.

Bei Menschen, die ein sehr starkes Kontrollbedürfnis haben oder die Ängste vor einer Behandlung mit therapeutischer Hypnose haben, wende ich die Hypnosetherapie nicht an. In diesen Fällen eignet sich eher eine kognitive Verhaltenstherapie, gegebenenfalls in Kombination mit dem Erlernen von Entspannungsverfahren wie der Progressiven Muskelrelaxation (PMR) oder dem Autogenen Training.

FAQ – Oft gestellte Fragen zur Hypnosetherapie

Werden Veränderungen bei einer Hypnosebehandlung durch die Kraft des Hypnotiseurs oder des Therapeuten erzeugt?

Nein, Hypnose ist eine Behandlungsform, bei der die Kooperation zwischen KlientIn und Hypnotherapeut zentral steht. Und die Therapie findet auf Augenhöhe statt. Ohne Kooperation des Hypnotisanden mit dem Therapeuten kann eine Hypnosebehandlung nicht funktionieren.

Können nur bestimmte Menschen hypnotisiert werden?

Tatsächlich sind manche Menschen besser hypnotisierbar als andere. Das bedeutet auch, dass nicht alle Menschen sofort tiefe Trancen erreichen. Dies ist aber für eine erfolgreiche Therapie mit Hypnose nicht unbedingt erforderlich.

Kann der Hypnotiseur mich in der Hypnose dazu bringen, etwas zu sagen oder zu tun, was ich nicht tun oder sagen möchte?

Nein, das ist ein weiterer Mythos. Im klinisch-therapeutischen Kontext besteht zwischen Hypnotherapeut und Hypnotisand eine gegenseitig vertrauensvolle und verantwortungsvolle therapeutische Arbeitsbeziehung. Dadurch werden emotionale oder körperliche Genesung und Selbstheilungsprozesse gefördert. Der Therapeut verwendet Suggestionen und Interventionen, die der Hypnotisand akzeptieren oder ablehnen kann, so dass Hypnotisanden auch in Tiefenhypnose fortwährend vollständige Kontrolle haben und nichts tun oder sagen, was sie nicht möchten.

Ist man im Zustand der Hypnose eingeschlafen oder bewusstlos?

Auch wenn man für gewöhnlich einen Entspannungszustand in der Trance erlebt, so ist der Zustand der Hypnose gekennzeichnet von innerer Wachheit und hat nichts mit Schlaf oder Bewusstlosigkeit zu tun.

Kann man während einer Hypnosesitzung in der Hypnose oder in der Trance „stecken bleiben“?

Nein. Hypnose ist ein Zustand stark gebündelter und fokussierter Aufmerksamkeit. Der Hypnotisand kann die Hypnose in jedem Moment selbständig beenden und kehrt somit selbständig ins Alltagsbewusstsein zurück. Man kann also ebensowenig in Hypnose steckenbleiben wie im Schlaf.

Ist jemand, der gut hypnotisierbar ist, leicht beeinflussbar?

Die Fähigkeit, hypnotische Bewusstseinszustände zu erleben, hat nichts mit einem Persönlichkeitsdefekt oder negativen Persönlichkeitszügen, leichter Beeinflussbarkeit o.ä. zu tun. Jeder Mensch hat die Fähigkeit, regelmäßig  hypnotische Zustände zu erleben.

Ist Hypnose Therapie?

Sie ist ein Hilfsmittel, dass ein Therapeut im Rahmen einer Psychotherapie verwendet kann. Dies bezeichnet man dann als klinische Hypnose oder Hypnotherapie/Hypnosetherapie. Wirksam im Rahmen der Therapie sind die Interventionen (also therapeutischen Methoden), die dann in der Trance vom Hypnosetherapeuten oder Coach angewendet werden. Die Hypnose an sich hat zwar auch schon einen gewissen therapeutischen Effekt durch die Möglichkeit des Stressabbau und der körperlichen Regeneration in tiefer Entspannung, diese sind aber nicht ausreichend zur Überwindung emotionaler Beschwerden oder Störungen wie Depressionen, Angststörungen oder Traumatisierungen. Denn dazu ist es erforderlich, im Zustand der Hypnose systematisch an den Problemen zu arbeiten.

Geht Hypnose automatisch immer mit Entspannung einher?

Hypnose ist ein Zustand hochkonzentrierter Wachheit und Aufmerksamkeit. Dazu ist es jedoch nicht unbedingt erforderlich, entspannt zu sein, d.h. der Zustand der Hypnose kann auch bei physischer Aktivität erzeugt und aufrecht erhalten werden. Im gewöhnlichen Praxisalltag geht aber die Hypnose mit einer bequemen Sitzposition und einer allmählichen Entspannung einher.

Kann Hypnosetherapie auch bei meinem Problem helfen?

Scheuen Sie sich bitte nicht, mich bei Fragen einfach anzuschreiben. Gerne gebe ich Ihnen eine Einschätzung, inwieweit eine Therapie bei Ihren Beschwerden erfolgsversprechend ist.

Kann Hypnose schädliche Folgen haben?

Nein, sie ist einfach nur ein sehr angenehmer Zustand. Schädlich kann aber die Inkompetenz eines Hypnotiseurs sein, der nicht in der Lage ist, sach- und fachgerecht mit dieser Behandlungsform zu arbeiten, da er z.B. schlecht ausgebildet ist. Oder seine eigenen Fähigkeiten überschätzt oder generell nicht über eine Persönlichkeit verfügt, die erforderlich ist, um respektvoll und verantwortungsvoll mit anderen Menschen umzugehen.